Pressetext allgemein:

»Horse Mountain« - das ist ein Ehepaar, das sich der akustischen Country Music (ohne Lametta!) verschrieben hat - zwei Stimmen und viele Saiten. Handgemachte, ehrliche Musik ohne elektronische Helferlein, von der Carter Family über Hank Williams bis hin zu den deutsch-amerikanischen Schlagerperlen der 1950er und 60er. Freuen Sie sich auf ein Treffen mit Johnny und June, begrüßen Sie einige Dons (nämlich die Herren Gibson, Everly und Williams), und hören Sie »Country Roads«, wie es 1927 (statt 1972) geklungen hätte.

 

Pressetext sehr ausführlich:

Warum »Horse Mountain«?

Nein, es war nicht der Horse Mountain in Colorado oder Wyoming, sondern der schwäbische Roßberg, der die Namensgebung inspirierte – aber die Assoziation mit ursprünglicher amerikanischer Musik ist durchaus erwünscht. 

Unsere Musik

Auf authentischen akustischen Instrumenten gespielt, je nach Bedarf und örtlichen Gegebenheiten dezent verstärkt (nur über Mikrofon), dazu zwei Stimmen, die nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Privatleben harmonieren. Mehr wird nicht geboten, und mehr braucht es auch nicht, um das Publikum zu entführen in eine Zeit, in der Musik noch mit Herz und Hand gemacht wurde.

Musikalische Reisen zu den Quellen unserer Musik (Kentucky, Tennessee, Virginia, North Carolina) mit mehreren Auftritten (teilweise gemeinsam mit amerikanischen Musikern) vor amerikanischem Publikum verhalf uns zu neuen Ideen und Anregungen.

Unsere Musik (Oldtime, akustische Countrymusik, Bluegrass) – das ist ein Stilmix aus europäischer Volksmusik, die die Einwanderer aus England, Irland, Schottland, aber auch aus Deutschland mitgebracht haben, und Einflüssen des schwarzen Country Blues. Die Lieder handeln von harter Arbeit, von gewonnener und verlorener Liebe, vom Tod und vom Leben. 

Der musikalische Bogen überspannt mehr als zwei Jahrhunderte: von »Fisher‘s Hornpipe« (1786 Edinburgh) bis in die Neuzeit mit Songwritern wie John Prine oder Townes van Zandt. Aber auch vor Ausflügen in die deutschsprachige Musik der Wirtschaftswunderjahre (die in erheblichem Umfang von der Country Music profitierte) schrecken wir nicht zurück!

Und so manchen Songs, die im Formatradio »totgespielt« wurden, hauchen wir durch sparsame und überraschende Arrangements neues Leben ein. Bei uns kann man »Country Roads« hören, wie es geklungen hätte, wenn es 1927 statt 1972 eingespielt worden wäre…

Ein wenig Ahnenforschung bringt erstaunliche Ähnlichkeiten zutage: Amerikanische Fiddle Tune und österreichische Polka gleichen sich wie ein Ei dem anderen  – überhaupt gibt es überraschende Ähnlichkeiten zwischen den Klangwelten der Alpen und der Appalachen.

Noch ein Wort zum Begriff »Country Music« – das bedeutet für uns nicht Trucker-Romantik und schmalzige Geigen- und Steel-Guitar-Arrangements. Country Music - das ist auch die Carter Family aus den 1930er Jahren und Hank Williams aus den Fünfzigern, das sind die Wegbereiter des Rockabilly und des Rock‘n‘Roll.

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